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Geschichte

Das Dorf Gruszów (früher Birkholz, weitere Schreibweise Birgholz) wurde vermutlich in der Zeit der großen deutschen Besiedlung gegründet, die sich von 1241 bis 1350 erstreckte. Die älteste bekannte historische Quelle stammt aus dem Jahr 1369.

Erster bekannter Eigentümer war Petsche von Reichenbach, der den Gutsbesitz am 21.02.1369 seiner Ehefrau Katharina nach dem damaligen Witwenrecht übertragen hat. Ende des 14. Jahrhunderts gehörte das Dorf Janke von Chotyenicz, der es 1393 an die Schweidnitzer Bürger Nickel i Franzke Tscheche verkaufte.

Die späteren Eigentümer sind uns durch die Überlieferungen von Zimmermann bekannt. 1550 hieß der Gutsbesitzer Ritter Christoph von Temericz, der auch das benachbarte Stäubchen besaß. Die nächsten Besitzer waren: 1576 Ernst von Zedlitz aus Wilkau, 1594 George von Seidlitz, 1619 Hans von Schindel und danach George Christoph von Taubadel.Der Dreißigjährige Krieg zerstörte auch Birkholz. "Birkholz ganz eingerissen" sagt eine Nachricht aus dem Jahr 1641, doch waren damals schon 4 Häuser wieder neu errichtet. 1652 gab es fünf weitere kleine Häuser. Ende der 17. Jahrhunderts gehörte Birkholz Hans Ernst von Schweinichen, der auch noch Schweinhaus, Roth-Kirschdorf und Ellguth besaß.

Weitere bekannte Besitzer sind: 1707 Bernhard von Czettriz aus Pilzen, 1733 Sophie Magdalena von Bredow, geb. von Sommerfeld, 1779 Charlotte Sophie von Hohendorf, 1785 Johanne Magdalene Sophie von Stryk. Das Dorf zählte damals ein Vorwerk, 15 Gärtner, 3 Häusler, 139 Einwohner. Am 06. Dezember 1825 erbte Beate Johanne Caroline von Dresky, geb. von Buddenbrock das Gut von ihrer verstorbenen Mutter. Die Familie von Dresky bewirtschaftete das Gut bis Ende des Zweiten Weltkrieges. Sie sind auch die Erbauer des Schlosses Birkholz.

In seinem Grundriss stellt das Schloss ein Rechteck dar, es ist gemauert, verputzt und unterkellert. Die Anlage hat zwei Trakte und zwei Stockwerke, die durch ein profiliertes Gesims voneinander getrennt sind, sie hat ein flaches Kranz- und Traufgesims sowie ein Mansardendach mit Lukarnen. Der Haupteingang, auf der dem Park zugewandten Seite, zeichnet sich durch ein prächtiges Portal aus, das auf vier dorischen Säulen ruht, die den Söller tragen. Das gesamte Gebäude weist aus baulicher Sicht einen einheitlichen Charakter auf, der den Bauarbeiten Ende des 19. Jahrhunderts zuzuschreiben ist. Das vermutliche Entstehungsdatum des Schlosses ist auf das Jahr 1830 zurück zu führen. Es ist nicht auszuschließen, dass das Schloss auf einer älteren historischen Anlage errichtet worden ist.